ProjektmanagementLaut einem Bericht der Standish Group investieren US-Unternehmen jährlich über 250 Milliarden US-Dollar in IT-Entwicklung, verteilt auf rund 175.000 Projekte. Die Studie zeigt außerdem, dass erschreckende 31,1 % der Projekte vor ihrer Fertigstellung abgebrochen werden und 52,7 % der genehmigten Projekte 189 % der ursprünglichen Kostenschätzung übersteigen. Laut PMI Pulse 2014 verlieren Unternehmen durchschnittlich 109 Millionen US-Dollar pro Milliarde US-Dollar, die in Projekte investiert werden. Diese Zahlen sind alarmierend und zeugen von einem drohenden Scheitern. Im Nachhinein wird das Scheitern von Projekten unterschiedlich definiert und verschiedenen Gründen zugeschrieben. Meiner Meinung nach scheitert ein Projekt, wenn es die bei der Auftragserteilung festgelegten Ziele nicht erreicht. Dies kann eine Budgetüberschreitung, eine erhebliche Lieferverzögerung, ein Qualitätsmangel oder zu viele Iterationen sein. Man könnte argumentieren, dass ein Projekt erfolgreich ist, solange es fertiggestellt und an die Stakeholder oder Kunden ausgeliefert wurde. Nein, das sehe ich anders. Es gibt kein kleines oder großes Scheitern. Der springende Punkt ist: Ein Projekt wird in Auftrag gegeben, um ein bestimmtes Geschäftsergebnis innerhalb festgelegter Parameter und Rahmenbedingungen zu erzielen. Werden diese nicht erfüllt, gilt das Projekt als gescheitert. Punkt! Warum scheitern Projekte also? In diesem Blogbeitrag beleuchten wir fünf Hauptfaktoren, die zum Scheitern von Projekten beitragen.